Sweet Mery war bereits vor einem Jahr im Heft, aber in der Zwischenzeit hat sich viel getan. Sie kann sich europäische Sex-Meisterin nennen, aber was noch wichtiger ist, sie wurde gerade von den Fans zum GERMAN ADULT NEWS Girl des Jahres 2025 gewählt.
Grund genug erneut ein Gespräch mit ihr zu führen und mal ein wenig in die Vergangenheit zu blicken.
Interview: Andreas Werner
Fotos: Sweet Mery Archiv
Gratulation, Du bist zum Girl des Jahres von den Lesern des German Adult News-Magazin gewählt worden. Was ist das für ein Gefühl?
Das Gefühl ist fantastisch, ich bin wirklich sehr glücklich darüber. Es ist eine weitere große Anerkennung für meine Mühe und alles, was ich tue. Vielen Dank an German Adult News für die Organisation dieses großartigen Wettbewerbs und auch ein herzliches Dankeschön an alle, die mich unterstützt und für mich gestimmt haben.
Es war eine starke Konkurrenz. Hattest Du eine Favoritin, von Dir abgesehen?
Da, die Konkurrenz war wirklich stark, schließlich waren auch elf weitere Mädchen dabei, die bereits zum „Girl des Monats“ gewählt worden waren. Meine Favoritin war Micky Muffin.
Kommst Du aus einer entspannten Familie?
Nicht wirklich, aber im Laufe der Jahre, seit ich in diesem Beruf bin, sind sie viel entspannter geworden und haben verstanden, dass es nur ein Job ist. Natürlich alles mit Humor – manchmal sagen sie sogar selbst, dass ich ihnen zeigen soll, was ich Neues aufgenommen habe.
Wie wurdest Du aufgeklärt?
Über das Internet, durch Bücher, verschiedene Sendungen und auch durch Besuche in Swingerclubs – auf alle möglichen Arten.
Wie verlief Deine Jugend?
Ganz normal – ich war sehr lebhaft, hatte viele Freunde und viele Aktivitäten. Ich habe Volleyball gespielt und war sogar bei der Feuerwehr. Ich war sehr kommunikativ, oft in Diskotheken unterwegs und ein bisschen verrückt. Damals hätte ich aber nie gedacht, dass ich einmal in die Pornoindustrie einsteigen oder den Titel einer europäischen Meisterin im Sex tragen würde.
Kamst Du in der Schulzeit schon mit Sex in Berührung?
Ja, ich habe bereits während der Schulzeit erste Erfahrungen gemacht – mein erstes Mal hatte ich mit 16 Jahren. Dieses erste Erlebnis vergisst man natürlich nie.
Was war Dein erster Job nach der Schule?
Mein erster Job war als Köchin, was auch meiner Ausbildung entspricht, da ich eine Ausbildung zur Köchin abgeschlossen habe.
Und wann und wie hast Du versucht mit Erotik Geld zu verdienen?
Das erste Mal habe ich vor etwa sechs Jahren versucht, mit Erotik Geld zu verdienen – über OnlyFans. Ich habe ein Profil erstellt, einige freizügige Fotos von mir hochgeladen und damit zum ersten Mal etwas verdient. Danach habe ich mit selbstgedrehten Videos zu Hause weitergemacht, und so hat alles begonnen. Da ich gerne meine Grenzen erweitere, habe ich mich schließlich entschieden, auch die professionelle Pornografie auszuprobieren und bin in Produktionen eingestiegen.
Wie war der Einstieg für Dich?
Der Anfang war über OnlyFans, und es war nicht leicht. Ich hatte ständig im Kopf, dass meine Freunde das sehen könnten und dass meine Eltern es vielleicht herausfinden. Aber mit der Zeit hat sich alles eingependelt und es lief dann richtig gut.
Wie hat es sich dann für Dich weiterentwickelt?
Nachdem ich mit OnlyFans den ersten Schritt gemacht hatte, habe ich angefangen, mit Produktionsfirmen zu arbeiten. Mein erster Film war in Deutschland mit zehn Männern. Später habe ich in Prag mit bekannten Hardcore-Produktionen weitergemacht und auch sehr intensive Szenen gedreht. Tripple Anal, und sehr harte Szenen. Danach kam die Europameisterschaft im Sex in Schweden – ich wurde eingeladen und habe teilgenommen. Darüber wurde weltweit berichtet, und ich habe den Wettbewerb gewonnen. Das hat meine Bekanntheit enorm gesteigert und mich international bekannt gemacht.
Welche Ziele hattest Du am Anfang Deiner Karriere?
Mein Ziel am Anfang meiner Karriere war es, einige professionelle Szenen mit einer bekannten Produktion zu drehen.
Jetzt bist Du vier Jahre dabei. Hast Du alles richtig gemacht?
Ich denke, dass ich vieles richtig gemacht habe – es hätte zwar besser laufen können, aber auch deutlich schlechter. Ich bin mit meinen bisherigen Erfolgen zufrieden und auch stolz darauf.
Was würdest Du gerne machen, aber die Gelegenheit hat sich nocht nicht geboten?
Wenn Du die Pornoindustrie meinst: Ich habe bereits mit 100 Männern gedreht. Ich würde gerne meinen eigenen Rekord brechen oder vielleicht sogar den Rekord von Bonni Blue übertreffen.
Für 2026 sind ja große Projekte geplant: US-Drehs, eigene Events und eine eigene Akademie. Wozu kannst Du uns schon mehr erzählen?
In den USA habe ich bereits Drehs mit mehreren Produktionen vereinbart, auf einige warte ich noch. Mein Plan ist, etwa ein halbes Jahr dort zu bleiben und möglichst jeden Tag organisiert zu drehen. Letzten Monat habe ich in Kroatien ein großes Haus gekauft – dort möchte ich meine eigene Akademie aufbauen und wahrscheinlich auch einen Wellnessbereich integrieren. Was die Events betrifft: In deutschen Swingerclubs laufen sie unter dem Namen „erotische Tombola“ wirklich sehr erfolgreich. Ich habe fast jedes Wochenende Veranstaltungen und bekomme viele Anfragen von verschiedenen Clubs in ganz Deutschland. Genau deshalb mag ich Deutschland so – die Menschen sind offen und haben Spaß daran.
Was willst Du mit der Akademie erreichen und an wen richtet sich diese?
Mit der Akademie möchte ich erreichen, dass die Menschen selbstbewusst werden und verstehen, dass das kein leichter Job ist. Ich möchte ihnen erklären, dass alles, was die Kamera aufnimmt, und ins Internet gelangt, für immer dortbleibt. Natürlich geht es auch darum, ihnen beizubringen, wie man dreht, wie man sich vor der Kamera verhält und worauf man achten muss, damit ein Film möglichst gut wird – also generell alles, was mit der Pornoindustrie zu tun hat. Die Akademie richtet sich an Pornodarstellerinnen und -darsteller, OnlyFans-Creator sowie an alle, die diesen Bereich kennenlernen und ausprobieren möchten.
Fehlt Dir manchmal Dein Restaurant in Kroatien?
Manchmal schon – wenn ich daran denke, wie viele gute Partys wir dort hatten und wie viele Freunde zu Besuch kamen. Das waren wirklich schöne Zeiten.
Was machst Du, wenn Du nicht arbeitest?
Das ist schwer zu sagen, weil ich eigentlich ständig arbeite und nur sehr wenig Freizeit habe. OnlyFans nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, da ich mir wirklich Mühe gebe, allen zu antworten und mit allen zu kommunizieren. Aber wenn ich wirklich frei habe, gehe ich gerne in einen Swingerclub oder ins Pornokino und genieße es, mich einfach ohne Verpflichtungen zu amüsieren.
Hast Du Hobbys?
Mein Hobby ist Zeichnen.
Was gab es heute zu essen?
Es gab gerollten Schweinenacken mit Pilzsauce.

Wie kann man Dich erreichen?
Am besten erreicht man mich über OnlyFans – dort antworte ich wirklich auf alle Nachrichten.
Auf den anderen sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook, X) habe ich über eine Million Follower, deshalb schaue ich mir dort die Nachrichten gar nicht erst an, da es täglich bis zu tausend sind. Über OnlyFans könnt ihr mich aber immer erreichen.
Vielen Dank