HW-Leser und Leserinnen wissen natürlich genau, was Blasen im sexuellen Sinne bedeutet. Warum der eigentliche Akt jedoch wenig mit dem beschreibenden Wort zu tun hast, ist kaum bekannt. Keine Sorge, es folgt keine mündliche Prüfung, sondern ein kleiner Blick zurück auf die Geschichte der Lust mit dem Mund. Und warum das alles? Weil Olli selbst eine kleine Anekdote zu bieten hat – zum Abschluss am am Endes des Textes natürlich.
Seit Jahrzehnten sorgt der Ausdruck „einen blasen“ bei Teenagern für Verwirrung. Vom einen oder anderen Malheur durch den umgangssprachlichen Begriff können viele berichten. Doch warum nennt man das „Blasen“ überhaupt „Blasen“ anstatt „Saugen“ oder „Lutschen“? Der Entstehung der falschen Formulierung ist in der englischen Historie zu suchen.
Wissenschaftlich untersucht wurde die falsche Terminologie für den Fellatio nie. Trotzdem halten sich seit Jahren verschiedene Erklärungen für die Bezeichnung der sexuellen Technik. Hier die Gängigsten:
In Deutschland wird der Begriff tatsächlich mit Musikinstrumenten in Verbindung gebracht. Das Instrument – in diesem Fall der Penis – wird in den Mund genommen, genau wie es bei einem Blasinstrument der Fall wäre. Kein Wunder, dass das männliche Glied hier und da auch als Flöte bezeichnet wird.
Andere denken beim Begriff „Blasen“ an das Aufblasen eines Ballons, denn auch das männliche Glied bläht sich auf, sobald es in den Mund eingeführt wird. Trotzdem sollte man (oder Frau) nicht auf die Idee kommen, tatsächlich angestrengt zu pusten. Eine solche Praktik würde für hohe Irritation beim Mann führen.
Wie bei vielen Slang-Ausdrücken scheint der Ursprung des Wortes „Blasen“ allerdings im Englischen zu liegen, denn auch dort nennt man die Befriedigung mit dem Mund umgangssprachlich einen „Blow Job“ (to blow = blasen). Schauen wir doch mal genauer hin:
Vor 1960 war der Begriff Blow Job in den USA quasi unbekannt und taucht erst seitdem in Slang-Dictionaries auf. Vorher wurde der Blow Job eher mit Düsenjägern assoziiert, die beim Bruch der Schallmauer einen sogenannten Blow Job bei Personen in der Nähe verursachten – die Ohren wurden schmerzhaft durchgepustet. 1964 erlebte der Blow Job schließlich seinen eigenen Durchbruch. In jenem Jahr veröffentlichte der Pop-Art Künstler Andy Warhol seinen Film „Blow Job“, in dem besagte Technik die Hauptrolle spielt, auch wenn sie nie explizit gezeigt wurde.
Linguisten behaupten, dass die sexuelle Konnotation des Begriffs „Blow Job“ vom verwandten Wort „blowoff“ herrührt, welches übersetzt etwas „etwas beenden“ bedeutet und schon damals als Ende einer stark emotionalen Gefühlsregung gesehen wurde. „To blow off steam“ bedeutete schon damals, seinem Ärger Luft zu machen. Nur, dass beim späteren „Blow Job“ meist kein Ärger mehr im Spiel war.
In den 1930s benutzten bereits erste Prostituierte die erotisch gemeinte Phrase „I’ll blow you off“, die – ähnlich wie in der Phrase „to blow off steam“ in etwas „ich kühle dich ab“ oder „ich lasse deinen Druck ab“ bedeutete. Was gemeint war, wurde auch denen schnell klar, die den Begriff nicht kannten…
Noch früher zurück lässt sich die Herkunft in England herleiten. Dort wurden Prostituierte angeblich als „blowsies“ oder „blower“ bezeichnet, die sich aufopferungsvoll um das männliche Glied kümmern. Dieses wurde damals „Whorepipe“ genannt, also „Hurenflöte“. Was die „Bläserinnen“ damit zu tun hatten, war auf den Straßen Englands scheinbar allgemein bekannt.
Später wurde die Arbeit der Prostituierten laut einiger Historiker als „below job“ bezeichnet, also als Arbeit unter der Gürtellinie. Schnell wurde daraus der Begriff „Blow Job“, der sich bis heute hält und wahrscheinlich einfach übersetzt zu „Blasen“ wurde.
Übrigens: Auch wenn beim „Blasen“ meist eher gesaugt wird, kann auch das Ausatmen beim „Blow Job“ eine Funktion erfüllen: Führende Erotik-Expertinnen behaupten, dass man den Würgereiz und das Zusammenziehen des Halses beim sogenannten „Deep Throat“ unterbinden kann, in dem man beim Einführen des Gliedes langsam und tief ausatmet, bis das männliche Glied komplett in den Rachenraum geführt werden konnte.
Natürlich wird sich jetzt der eine oder andere fragen: warum diese Geschichtsstunde? Unser Redakteur Olli hat einen ganz privaten Grund:
“Kurz vor Weihnachten fand das jährliche Glühweintrinken bei Freunden im Kölner Süden statt. Völlig überraschend als Gast mit dabei: meine erste Freundin.
Wir waren als junge Teenager ein Paar, sie war meine erste große Liebe. Mit ihr machte ich meine ersten sexuellen Erfahrungen. Rückblickend sehr harmlos – doch das sollte sich heute ändern. Wir schwelgten bei einigen Gläsern Hochprozentigen in alten Zeiten und erinnerten uns an scheue Küsse im Schwimmbad, an Händchenhalten im Kino. Aber auch die weiteren kleinen Schritte im Zeitraum von anderthalb Jahren – damals in den frühen 80ern. Ausschlaggebend für besonders intime Momente war eine Projektwoche am Gymnasium:
Hier konnte man klassenübergreifend an Projekten teilnehmen. Wir melden uns beide für eine Woche Arbeit auf einem Bauernhof an, inklusive Camping auf der Wiese des Bauern. Es entstand ein Zeltlager mit mehreren Dutzend Schülerinnen und Schülern und nicht wenige schlichen sich nachts von einem Zelt zum anderen. So auch Steffi, die in der Dunkelheit in mein Zelt kroch. Sie kuschelte sich an mich, der Schlafsack lag ausgebreitet über uns. Nach langem Küssen ergriff Steffi meine Hand und führte sie unter ihr T-Shirt. Ich hätte mich das nie getraut, wollte nicht zu forsch wirken, aber dann plötzlich spürte ich ihre kleinen Brüste, die in späteren Jahren noch wachsen sollten, wie ich jetzt an Weihnachten feststellte. Im Zelt ging es weiter: Mein unerfahrener Schwanz war steif wie nie zuvor, aber jetzt bemerkte ich aber einen Unterschied. Zwar hatte ich schon früher mal dran rumgefummelt – wer tut das nicht mit 14 Jahren – doch hatte ich neben einem guten Gefühl noch keinen Samenerguss erlebt. Jetzt bemerkte ich ein Pochen, das mit unbekannt war und ich zog meine Hand zurück, um ein Malheur zu vermeiden.
Steffi wollte wissen, was los sei und ich erklärte es ihr. Sie unterdrückte ein Lachen, ich weiß noch genau, wie sie amüsiert war, aber sich freute. Sie bat mich, meinen steifen Schwanz sehen zu dürfen. Sie hatte eben auch noch nie einen harten Penis gesehen. Na klar, sagte ich da ja! Ich zog die Hose runter und mein Ständer schoss hervor. Steffi grinste mich an und ließ ihre Hand in seine Richtung gleiten. Ganz sanft strich sie meinen Bauch hinunter, am intimsten Bereich vorbei. Dann wanderte ihr Finger meinen Sack hoch und ich konnte kaum an mir halten. Als sie meinen Schaft hinauf strich, bat ich sie, kurz inne zu halten. Doch die Kleine wollte davon nichts wissen, griff zu und bewegte ihre Hand hin und her. Was dann passiert, sah ich nicht kommen. Steffi bewegte ihren Kopf zu meinem Schwanz, umspielte mit der Zunge meine Eichel und nahm ihn dann in den Mund. Auch wenn sie damals sicher nicht genau wusste, was sie tat und das Wort ‘Blow Job’ noch nie gehört hatte, könnt ihr euch denken, was passierte: Mein erster Samenerguss war eine Offenbarung. Kein großer Schuss, keine große Menge, aber ein Gefühl, das unbeschreiblich intensiv war. Und meine kleine Freundin hatte es nicht kommen sehen. Ihr erstes Mal Blasen war auch ihr erstes Mal Sperma im Mund. Sie war so überrascht, dass sie es mir auf den Bauch spuckte.
Und als wir bei der Feier so darüber sprachen, kamen wir in Stimmung. Steffi fragte, ob wir alte Zeiten aufleben lassen wollten und ich war sofort dafür zu haben. Diesmal aber wurde es anders: spontan, hemmunglos und unfassbar geil. Wir schlichen uns in den Keller unserer Gastgeber und meine erste Freundin fackelte nicht lange, lehnte sich an die Wand und sagte nur: ‘ich will dich richtig spüren”. Ihre Leggins konnte ich ganz einfach herunterziehen, ihr String-Tanga wurde zur Seite geschoben und schon steckte mein hartes Gemächt in ihr. Ich war deutlich größer als damals und konnte vor allem länger durchhalten. Diesmal war sie zuerst dran. Nach wenigen Stößen stöhtne sie laut und spritzte mich sogar ein bisschen voll. Das nahm ich zum Anlass, sie vor mir auf die Knie zu bitten und das Spritzen zu erwidern. Sie erfüllte meinen Wunsch. Und diesmal schluckte sie alles, was ich zu bieten hatte – sie hatte schließlich nicht nur das Wort ‘Blow Job’ gelernt. Und das Schönste: wir treffen uns noch immer heimlich. Meist beim Stadtfest unserer Heimatstadt. Selbst wenn manchmal nur kurze Zeit für eine schnelle mündliche Nummer ist.”