Exklusiver Bericht vom Bizarr Dreh von Happy Weekend Reporter Thomas Schmidt

WENN ES DUNKEL WIRD…

…wird es Nacht, oder die Kamera geht an – für einen Bizarr-Dreh in Berlin. Mitte Januar wird die erste DVD des neuen Studios JENNY STELLA PRODUCTIONS BIZARR erscheinen.

„Die perversen Abgründe der Mary Licious“ ist der verheißungsvolle Titel und Hauptdarstellerin Mary Licious konnte sich auch richtig vor der Kamera ausleben. „Ich bin so oft gekommen, wie nie zuvor. Es war mir eine ungeahnte Wonne mich vor der Kamera so hinzugeben.“, erzählt Mary. „Auch war es so geil am Set die anderen beim Dreh zu beobachten, da hätte ich liebend gerne auch mitgemacht. So musste ich eben öfter selbst Hand anlegen,“ führt sie weiter aus.

Neben Mary Licious sind Sydney Schmid, BlueMel und Saint Hell in dem Film zu sehen. Alles gestandene Modelle, die hier ihre dunklen Seiten ausleben. Aber auch Produzentin Jenny Stella ist am Set dabei und füllt erstmals ihre Rolle als Produzentin aus. „Hier kann ich mich als Produzentin von einer anderen Seite zeigen. Es ist schon etwas anderes, wenn man seine Vorstellungen mit den Darstellern durchspricht, dann aber mitten in der Action aufgeht und nichts mehr von außen betrachtet.“, erzählt Jenny. „Bei den Bizarr-Drehs habe ich die ganze Zeit ein Auge auf alles, was bei der Produktion passiert. Das beginnt beim Make-up und endet beim Schnitt“, führt sie weiter aus. „Aber vor allem beim Dreh kann ich ganz anders an meinen Vorstellungen arbeiten, als wenn ich selbst mitten im Geschehen bin.“

Die Dreharbeiten hinter der Kamera machen ihr sichtlich viel Spaß. Das Set ist voll mit Licht- und Kamera-Leuten. Die Modelle waren alle entspannt und haben sich den einzelnen Szenen leidenschaftlich hingegeben. „Es war eine tolle Atmosphäre und hat einfach nur Spaß gemacht,“ sagt BlueMel über ihren ersten professionellen Dreh. Auch Sydney Schmid war begeistert: „Es war eine so lockere und entspannte Runde, da hätte ich auch gerne noch ein paar Stunden mehr gedreht.“

„Der Markt für solche Filme ist auf jeden Fall da“, führt Jenny aus. „Firmen wie Alex D, Eves u.a. sind nicht mehr aktiv, Ihre Produkte aber nach wie vor gefragt. Da wollen wir ansetzen, denn der Markt veröffentlicht heute hauptsächlich klassische BDSM-Themen. Wir wollen den Fetisch in den Mittelpunkt setzen. Lack, Leder, Gummi, Latex, Strümpfe, ASMR, Switching u.a sollen die Hauptthemen sein. Der Akt selbst ist nicht der Mittelpunkt, sondern manchmal die Randerscheinung, die den perfekten Wow-Effekt stellt.“

 

„Zwei bis drei Produktionen sind pro Jahr zu erwarten und immer wieder ausgefallene Szenarien, mit oft neuen Darstellerinnen,“ freut sich Jenny Stella.